Der Trend, die Wohnung und insbesondere das Bad zu desodorieren und beduften, hat erhebliche Nachteile.
Wissenschaftler der Universität Boston stellen fest, daß Säuglinge, die täglich Aerosolen und Duftsprays ausgesetzt werden, bis zu 32% öfter an Durchfällen oder Ohrenschmerzen litten, als Kinder, die nur ab und an solche Düfte um sich haben.
Für Erwachsene gilt sogar eine 26 %ige Steigerung des Risikos an einer Depression zu erkranken, zudem leiden sie häufiger an Kopfschmerzen.
Schwangere und Säuglinge gelten als besonders gefährdet, weil sie bis zu 80 % des Tages in der Wohnung und damit im bedufteten Umfeld verbringen.
Alternativ-Vorschlag:
eine Zitrone zerquetschen. Duftet ebenfalls angenehm und verbessert den Geruch im Raum ebenso effektiv, jedoch ohne schädliche Nebenwirkungen.
Ebenso wunderbar funktionieren Duftlampen.
Bitte dabei jedoch darauf achten, daß die benutzten Öle und Duft-Mischungen auch naturrein sind und wenn möglich kba (aus kontrolliert biologischem Anbau stammen). Sonst beduften Sie sich unter anderem mit Pestizidrückständen, usw.
Fröhliches Beduften!